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Das H. 323-Protokoll

Das H. 323-Protokoll hat sich mittlerweile als das Internetprotokoll etabliert, das am meisten bei der Internet-Telephonie genutzt wird. Man hoffte sogar in Fachkreisen, dass H-323 defacto mit der häufigen Nutzung dieses Internetprotokolls im Bereich des Voice over IP, zum Standardprotokoll wird beziehungsweise als solches eingeführt wird. Dies würde nämlich dazu führen, dass der Verbraucher nicht mehr von einem einzigen Hersteller abhängig wäre, sondern die nötigen Geräte von unterschiedlichen Herstellern beziehen könnte: Zu diesen benötigten Geräten gehören zum Beispiel der Gatekeeper, der alle Komponenten verwaltet, die IP-Adressen Telefonnummern zuteilt und die Bandbreite überwacht. Außerdem braucht es natürlich das Gateway, also die Verbindung nach außen und ein H. 323-Endgerät.

Viele der Geräte der Hersteller sind jetzt zwar mit der Kennzeichnung „H. 323. kompatibel“ ausgezeichnet, dies bedeutet aber lediglich, dass die Signalisierungsmechanismen, die beim Anmelden, Authentifizieren und beim Rufaufbau wichtig sind, kompatibel sind. In anderen Bereichen produzieren die Hersteller und Anbieter höchst proprietär. Das heißt die meisten Herstellen realisieren eine Protokolllösung, die perfekt auf ihr eigenes Endgerät abgestimmt ist.

VoIP

VoIP ©iStockphoto/ArtemSam

In manchen Fällen kann Voive over IP dann nur betrieben werden, wenn auch beide Komponenten genutzt werden. Von wirklicher Kompatibilität kann man hier also nicht sprechen. Letztlich ist natürlich entscheidend, welche Vor- und Nachteile dies für den Verbraucher bringt. Natürlich hat er eine geringere Wahl bei den Komponenten für seine Voice over IP Anlage. Wenn dafür aber ein reibungsloser Ablauf beim Telefonieren über das Internet gewährleistet werden kann, haben bestimmt wenige Kunden ein Problem damit, dass sie sich für einen Anbieter entscheiden müssen

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