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Zwangstrennung

Zwangstrennung ist eine Option, die viele DSL-Anbieter verwenden um eine Nutzung einer DSL-Anbindung als „quasi Standleitung“ zu verhindern. Dabei wird die Internet-Verbindung nach einer festgelegten Zeit ununterbrochenen Bestehens, in der Regel nach 24 Stunden, durch den Anbieter getrennt.

Zwar kann sofort nach der Trennung wieder eine neue Verbindung aufgebaut werden, aber dieser neuen Verbindung wird mit fast hundertprozentiger Sicherheit eine andere IP-Adresse zugeteilt. Dies bedeutet das Verbindungen und Datentransfers, die zum Zeitpunkt der Zwangstrennung aktiv sind, unterbrochen werden und neu aufgebaut oder sogar wiederholt werden müssen.

Moderne Router bieten die Möglichkeit der Zwangstrennung durch eine selbst definierte Trennung zu einem günstigen Zeitpunkt zuvorzukommen. Hier kann der User einstellen, dass die Trennung innerhalb eines definierten Zeitfensters, zum Beispiel spät nachts, erfolgen soll. So kann zumindest sichergestellt werden, dass die Trennung nicht genau während eines wichtigen Datentransfers erfolgt.

DSL Zwangstrennung

DSL Zwangstrennung ©iStockphoto/Piotr Adamowicz

Mit der Zwangstrennung versuchen die Provider zu verhindern, dass hinter einem normalen DSL-Anschluß ein Webserver oder eine andere dauerhaft verfügbare Service-Einrichtung betrieben wird. Da sich nach jeder Trennung die IP-Adresse des Anschlusses ändert, wäre der Webserver, bzw. die andere Einrichtung, laufend unter einer anderen Adresse erreichbar. Dies ist für diese Zwecke hinderlich.

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