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Standleitung

Unter einer Standleitung versteht man eine dauerhaft geschaltete Leitung zwischen zwei Anschlusspunkten. Diese wird in der Regel vom Netzbetreiber fest von Punkt zu Punkt verschaltet, und kann nur für den vorgesehenen Zweck verwendet werden.

Dabei bietet der Netzbetreiber selbst in der Regel keinen Dienst an, sondern er stellt nur eine physische Verbindung über seine Infrastruktur her. Standleitungsanschlüsse sind nicht über Wählverbindungen erreichbar, sie haben keine Rufnummer.

Über eine Standleitung können zum Beispiel Netzwerke von zwei Unternehmensstandorten verbunden werden, oder aber die direkte Anbindung eines Unternehmens an einen Internetprovider erfolgen. Durch die feste Zuordnung der Leitung kann unter Umständen auf eine Absicherung der Datenübertragung oder die gesonderte Authentifizierung des Benutzers verzichtet werden.

Standleitung

Standleitung ©iStockphoto/Jeroen Horlings

Bei einer Standleitung bleibt die Verbindung 24 Stunden am Tag bestehen, auch im Leerlauf. Eine Zwangstrennung nach 24 Stunden, wie bei den meisten DSL-Anschlüssen üblich, erfolgt nicht.

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