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Bandbreite

Die Bandbreite wird auch mit einem „B“ abgekürzt und ist die Differenz von zwei Frequenzen. Diese sind in einem kontinuierlichen und zusammenhängenden Frequenzbereich angesiedelt. Die Formel zur Berechnung der Frequenz lautet: B = f2 – f1. Zudem ist die Bandbreite ein Bereich einer Frequenz, der es einem Übertragungskanal mit Bandpasscharakter ermöglicht zu übertragen. In vielen Fällen steht die Bandbreite auch für die Breite eines bestimmten Frequenzbands. Den meisten Menschen ist der Begriff der Bandbreite wohl eher aus der Telekommunikation und der Digitaltechnik ein Begriff. Hierbei ist die Datenmenge gemeint, die sich in einer gewissen Zeit über ein spezielles Medium übertragen lassen. Es kann auch Datenübertragungsrate dazu gesagt werden. Der Begriff der Bandbreite findet Anwendung immer da wo es zur Übermittlung von Wellen kommt. Das kann sein in der Elektrotechnik, der Funktechnik, der Akkustik oder auch in der Optik.

Bei jedem Übertragungskanal existiert eine untere und eine obere Grenzfrequenz. Diese Frequenzen sind abhängig von verschiedenen physikalischen Eigenschaften. Daten bzw. Signale können übertragen werden in dem Bereich, der zwischen diesen beiden Frequenzen liegt. Wenn die Frequenz zu hoch oder zu niedrig ist, kommt es zu einer zu starken Dämpfung des Signals. Es werden jedoch nicht nur die Grenzfrequenzen angezeigt, sondern auch in vielen Fällen noch Frequenzen, die eine Dämpfung von 3 Dezibel Dämpfung erreichen.

Bandbreite

Bandbreite ©iStockphoto/kirbyzz

In einer Übertragungsstrecke hat die Bandbreite verschiedenste Auswirkungen. Sie wirkt sich aus auf den Fremdspannungsabstand und auch auf die maximale Übertragungsrate aus. Mit der Bandbreite wird auch häufig die Datenübertragungsrate in Bit/s bezeichnet. Mit Hilfe einer Fourieranalyse lässt sich ein Spektralanteil ermitteln. Von einer Signalform kann die Bandbreite ermittelt werden mit dem niedrigsten und dem höchsten übermittelten Spektralteil.


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