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Wie funktioniert Skype?

Das Herunterladen und die Nutzung von Skype sind so einfach, dass sich die wenigsten Nutzer darüber Gedanken machen wie Skype eigentlich funktioniert und welche Technik eigentlich hinter Skype steckt. Grundsätzlich funktioniert Skype wie die meisten Voice over IP-Programme: Ein Computer nimmt dabei die Stimme eines Benutzers mit einem Mikrofon auf, wandelt diese Information in einzelne Datenpakete um, und schickt diese Datenpakete über das Internetprotokoll zum jeweiligen Empfänger-Computer. Der gesamte Datenaustausch findet also über das Internet statt. Der Empfänger-Computer setzt in jedem Fall die ankommenden Datenpakete wieder zusammen und verwandelt die Daten wieder in Sprache, die über einen Lautsprecher ausgegeben wird.

Soweit entspricht Skype herkömmlichen Lösungen für die Internettelephonie, jedoch bietet das Peer-To-Peer-Prinzip, das Skype anwendet einen entscheidenden Vorteil gegenüber diesen herkömmlichen Lösungen: Skype verzichtet nämlich darauf einen oder mehrere zentrale Server zwischenzuschalten, um die Daten- und Sprachinformationen zu übermitteln. Verbindungen von PC zu PC werden teilweise lediglich über andere Skype-Nutzer weitergeleitet, aber einen zentralen Server gibt es eben nicht. Durch den Verzicht auf einen zentralen Server können nämlich Gespräche in Echtzeit und sehr guter Qualität übertragen werden, was bei den meisten Voice-over-IP-Lösungen nicht der Fall war. Dafür nötig ist aber neben der Skype-Software eine geeignete Internetverbindung, am besten ein DSL-Anschluss oder ein ähnlicher Breitbandzugang. Ist dies der Fall, kann mit Skype absolut problemlos telefoniert werden und das weltweit und in vielen Fällen kostenlos oder zumindest zu sehr günstigen Preisen.

Skype nutzt für die Kommunikation unter anderem den TCP-Port 80, der auch für das normale Surfen im Web verwendet wird. Dadurch funktioniert die Skype-Software auch hinter diversen Firewalls und NAT-Routern, ohne dass eine Minderung der Sprachqualität stattfindet, was bei verschiedenen anderen Voice-over-IP-Programmen der Fall ist. Die Sprachqualität von Skype ist aber nicht nur deshalb besser, sondern auch, weil bei Skype neue und bessere Kompressionsalgorithmen verwendet werden, die eben die Telefongespräche qualitativ aufwerten beziehungsweise noch besser machen als bei herkömmlichen Telefongesprächen in normalen Festnetz. Die Sprachqualität bei Skype leidet aber leider oft unter minderwertigen Mikrophonen und Lautsprechern, auf die die meisten PC-User keinen hohen Wert legen. Daher sollte man, wenn man viel mit Skype telefonieren möchte bei der Mikrofon- und Lautsprecher-Technik nicht sparen.

Ansonsten ist zur Technik von Skype lediglich noch zu sagen, dass das genutzte Peer-To-Peer-Netz für eine grundsätzlich dezentrale Struktur von Skype sorgt, so zum Beispiel beim Skype-Telefonbuch. Lediglich die Authentifizierung der Nutzer und die Abrechnung der Skype-Gebühren für Telefonate ins Festnetz erfolgen über einen zentralen Rechner, der natürlich speziell dafür vorgesehen ist. Technisch gesehen geht Skype also relativ einfach vor, jedoch ist Skype gerade so effektiv und im Moment von anderen Programmen nicht zu schlagen.

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