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SDSL – Symmetric Digital Subscriber Line

SDSL steht für symmetrisches DSL (englisch „Symmetric Digital Subscriber Line“). Dies bezeichnet eine hoch performante Internet-Einwahl-Verbindung. Symmetrisch bedeutet hierbei, dass sowohl der Downstream, also die Verbindung aus dem Internet zum Kunden, wie auch der Upstream, die Verbindung vom Kunden ins Internet, mit der gleichen hohen Geschwindigkeit arbeiten.

Damit unterscheidet sich SDSL entscheidend vom weit verbreiteten ADSL (englisch „Asymmetric Digital Subscriber Line“ – asymmetrisches DSL). Beim ADSL verfügt nur der Downstream über eine hohe Bandbreite, der Upstream wird deutlich schmalbandiger ausgeführt. Dies ist für den normalen Privatanwender auch nicht so störend, da dieser in der Regel überwiegend Daten aus dem Netz bezieht (Download) und nur selten größere Datenmengen ins Netz stellt (Upload).

DSL

DSL ©iStockphoto/powerbeephoto

Im Gegensatz zum ADSL lässt sich SDSL jedoch nicht parallel zu einem Telefonanschluß auf eine Leitung schalten. Um die höheren Daten Durchsatzleistung von SDSL zu erreichen, muss die Technik das gesamte verfügbare Frequenzspektrum der Leitung nutzen. Darüber hinaus hat SDSL noch den Vorteil, dass es weitere Distanzen zwischen Vermittlungsstelle und Hausanschluss überbrücken kann und somit unter Umständen eine alternative Option ist, wenn ADSL auf Grund der Reichweitenproblematik nicht verfügbar ist.

SDSL wird vorwiegend im professionellen Bereich, also für gewerbliche Nutzer mit hohen Ansprüchen and die Datenverbindung, verwendet. In Deutschland ist es für Privatkunden kaum verfügbar.

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